Kaiser Wilhelm“ und „Dresden“: Historische Raddampfer trafen sich in Lauenburg

Die Dresden
Die „Dresden“ erreichte nach fünftägiger Fahrt das Ziel Lauenburg/Elbe in Schleswig-Holstein.

Die „Weisse Flotte“ verabschiedete den Raddampfer „Dresden“ mit einem großen Konzert der anderen Dampfer und so begann schließlich die lange Reise von Dresden nach Hamburg – die erste Fahrt der „Weissen Flotte“ auf dieser Strecke seit 34 Jahren! Trotz des langen Anstehens, um an Bord zu gelangen, waren zahlreiche Gäste mit dabei, um auf diese historische Reise zu gehen.
Der Raddampfer legte in fünf Tagen mehr als 500 Kilometern Fahrtstrecke zurück, vorbei an den reizvollen Elbestädten Meissen, Torgau, Wittenberg, Dessau, Magdeburg, Tangermünde und Wittenberge , an denen die Passagiere auch an Land gingen.
Gegen 13:45 Uhr trafen die beiden Schiffe bei Drethem (bei Hitzacker) aufeinander.
Mit viel Dampf und einem Pfeifkonzert begrüßten sich die beiden Dampfer auf der Elbe. Gemeinsam ging es dann nach Lauenburg.
Spannend blieb es bis zum Schluss, denn kurz vor dem Anleger in Lauenburg wurde es mal wieder eng bei einer Brückendurchfahrt.

Schon am Karfreitag war die Durchfahrt unter der Stadtbrücke von Roßlau nur knapp geglückt. Zwischen dem eingeklappten Schiffsschornstein und der Brücke waren nur wenige Zentimeter Platz gewesen.
Am Dienstag nach Ostern stiegen dann die Gäste der „Dresden“ auf den Raddampfer „Kaiser Wilhlem“ um in den Hamburger Hafen zu fahren. Da die „Dresden“ nicht durch die Geesthachter Elbschleuse passt und auch für Seegewässer nicht zugelassen ist, war die Fahrt nach Hamburg von Anfang an mit dem Lauenburger Dampfer geplant.
Der nächste Tag markierte auch schon den ersten Tag der Rückfahrt, immer den Hochwasserstand der Elbe im Blick, war am Anfang der Rückreise klar, dass für die Passagiere die Reise, wenn der Pegelstand nicht zurückgehen sollte, in Meißen endet. Und so kam es dann auch und mit Stand heutigem Tage liegt die ´“Dresden“ immer noch in Meißen.
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